#Artcycling

Kunstrecycling von Andre SICHT

Wie der Hashtag „Artcycling“ enstanden ist

„Was willst du mit diesem Glump?“ oder die Vergänglichkeit von brotloser Kunst

Bei einem Umzug: Mein Vater, vor einer Kiste stehend mit alten Arbeiten von mir und einer Skulptur in seiner Rechten. Er tippte mit dem Fuß die Kiste an und fragte mürrisch:“ Was willst du mit diesem Glump?“ Ich: „Mitnehmen, das sind alte Arbeiten von mir, Kunst.“ Er: „Ah.“ (Er musterte die Skulptur).
 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das gab mir zu Denken – wohin mit der Kunst, wenn nicht wegwerfen?

Dieses kurz Konversation mit meinem Vater hat mich über Nachhaltigkeit und Vergänglichkeit in der Kunst nachdenken lassen. Bis dahin konnte ich mich schlecht von meinen Arbeiten, die ich nicht schon Weggegeben habe, trennen. Und doch landeten sie oft in einer Kiste oder verstaubten sonst irgendwo.

20180515_160214-01-01_resized
Andre SICHT – Künstler – Fotografie „Holzskulptur vor Betonwand“

Die Schlussfolgerung – Nachhaltige Kunst oder eine analoge Creative Commons Lizenz

Heute führe ich sie in die Abteilung #Artcycling über (man könnte auch analoge Creative Commons Lizenz dazu sagen). Dort entsteht aus einer „alten“ Holzskulptur, eine Fotografie. Aus alten Gemälden mittels Fotografie und Doppelbelichtung ein neues Bild. Die meisten „alte“ Arbeiten werden dann dem Kreislauf zugeführt und ins Brockenhaus gebracht. Sie sollen ein zweites Leben bekommen, an einem anderen Ort oder in einer anderen Form. Vielleicht werden Sie aber auch in Öfen vernichtet. Und doch bleibt ein Bild von ihnen eine Andre SICHT.